„Große Forscher“ besuchen die MS-Experimenta

Bereits seit vielen Jahren besuchten die Vorschulkinder der kath. Kindertagesstätte St.Cyriak in Obergimpern, das Labor der „Experimenta“ in Heilbronn.

Das Experimentieren in einem richtigen Labor, ist einer der Höhepunkte eines Forscherprojektes, das die Kindertagesstätte zwei Wochen lang mit den zukünftigen Schulanfängern durchführt. Dieses Projekt ist inzwischen ein fester Bestandteil der Vorschulaktivitäten der Kindertagesstätte St. Cyriak geworden.

In der Kindertagesstätte haben sich die Kinder mit den Elementen Luft, Wind, Wasser und Feuer beschäftigt. In kleinen Gruppen konnten sie ausprobieren und selber Lösungen finden. Alle Sinne wurden angesprochen, sie setzten sich mit Sachverhalten auseinander und begannen Zusammenhänge zu verstehen, ihre sprachlichen Fähigkeiten und ihre Selbständigkeit wurden gefördert.

Der Abschluss des Projektes bildete zum einen ein Forschernachmittag mit den Eltern, an dem die Kinder ihr Lieblingsexperiment zeigen konnten und zum anderen der Besuch des Labors und der Ausstellung der Experimenta in Heilbronn.

Durch den Umbau der Experimenta in Heilbronn ging die Reise dieses Jahr nicht in das gewohnte Museumsgebäude, sondern auf ein Schiff. Die Kinder besuchten gemeinsam mit zwei Erzieherinnen die MS Experimenta, ein Schiff, dass extra für die Umbauzeit des Gebäudes umgebaut wurde und nun Labore und Ausstellungsfläche bietet.

Zusammen mit einem Museumsmitarbeiter haben sich die Kinder mit Magnetismus beschäftigt. Sie haben gelernt, dass ein Magnet einen Nord- und einen Südpol hat. Anschließend konnten sie selber ausprobieren was alles magnetisch ist. Zum Schluss stellten die Kinder im Labor selber ein Angelspiel mit magnetischer Angel her, bevor es dann auf die Ausstellungsfläche ging, wo man sich mit Stimme, Klang und Klangerzeugnis beschäftigte. Im Gespräch und bei der Arbeit in einer ansprechenden, „wissenschaftlichen“ Lernumgebung, konnten die Kinder ihr Wissen erweitern. Gleichzeitig wurde ein weiterer Baustein für ein späteres Interesse an Naturwissenschaft gelegt.

Mit der Straßenbahn ging es dann am Nachmittag wieder Richtung Bad Rappenau, wo die Eltern schon am Bahnhof auf die „Großen Forscher“ warteten.